Aktuelle Ausstellung

Junge Kunst – Perspektive / 01

Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Münster

  • Christina Buttler, Leona Egelkamp, Ronja Eiselt, Jamin Pamin

VERNISSAGE: Freitag, 12. Juni 2026, 18:00 Uhr

Kunstgespräch:
Montag, 20. Juli 2026, 20:00 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER: 12.06.2026 bis 20.07.2026

Der Kunstverein beginnt 2026 mit einer Ausstellungsreihe „Junge Kunst“. Dabei werden Arbeiten von Abolvent*innen und/oder Studierenden von Kunsthochschulen gezeigt. Den Auftakt machen vier junge Künstler*innen der Kunstakademie Münster unter dem Titel „meowmeow“.

Die Positionen von Christina Buttler, Leona Egelkamp, Ronja Eiselt und Jamin David Pamin vereint ein gemeinsamer Blick auf das Fragmentarische; aus unterschiedlichen Richtungen nähern sie sich Bruchstücken größerer Systeme und machen sichtbar, wie sich aus diesen Teilstücken Bedeutung formt.

Christina Buttler schafft Bildräume, die von oftmals geometrischen, sich ausdehnenden Flächen und rhythmisch wiederkehrenden Formen gekennzeichnet sind. Die Grenzen zwischen Realem und Irrealem verschwimmen dabei.

Leona Egelkamps Arbeiten sind Fragmente eines Kontinuums, dessen Regeln ständig neu verhandelt werden. Aus der Biologie oder Geologie vertraute Formen und Prozesse setzt sie künstlichen Kontexten aus, um Sehgewohnheiten zu hinterfragen.

Ronja Eiselt nutzt Zeichensysteme, die von beiläufigen, alltäglichen Erscheinungen zu Hauptakteuren werden: Fahrbahnmarkierungen, Absperrbänder und Farbflächen, die Sprache verkörpern, ohne Sätze zu bilden.

Jamin David Pamin entwickelt aus grafischen Formen Bildkompositionen, die von Symmetrie, Rhythmus und einem spielerischen Umgang mit Perspektive geprägt sind. In neueren Arbeiten nutzt er den modularen Charakter von Keramikfliesen.




  • Junge Kunst – Perspektive / 01 (12.06.2026 bis 20.07.2026)
  • Kommende Ausstellungen

    Dreiklang: Kupfer – Farbe — Papier

    Die Künstler*innen Rainer Borhofen, Irene Gilles und Doris Ohm vereint der experimentelle Tiefdruck und das gemeinsame Arbeiten in der Druckwerkstatt von Rainer Borhofen. Zu sehen gibt es verschiedene Radiertechniken wie Ätzradierung, Mezzotinto, Aquatinta, Kaltnadel, Vernis mou, Reservage und Intagliotypie.

    Rainer Borhofens Schwerpunkt ist die traditionelle und arbeitsaufwendige Technik des Mezzotinto (manuelle Verletzung der Metalloberfläche und anschließendes Glätten der hellen Stellen). Durch den Einsatz mehrerer Kupferdruckplatten erreicht er eine differenzierte Farbigkeit mit feinen Übergängen oder harten Kanten.

    Irene Gilles setzt sowohl traditionelle als auch moderne Techniken der Radierung ein – z.B. die Intagliotypie (die Druckplatte wird durch Belichtung einer mit Polymerfilm laminierten Metallplatte erstellt). Thematisch bevorzugt sie die Themen Mensch und Natur.

    Doris Ohm nutzt unter anderem die Reservage-Technik mit Zuckertusche, da sich so eine malerische Wirkung erzielen lässt. Durch den Gebrauch individueller Zeicheninstrumente wie z.B. Federn, Zweige usw. entstehen Bilder und Leporellos, die in Farbvariationen als Unikate gedruckt sind.

    Vielfältige Radierungen

    • Rainer Borhofen
    • Irene Gilles
    • Doris Ohm

    VERNISSAGE: Freitag, 24. Juli 2026, 18:00 Uhr

    Kunstgespräch:
    Montag, 31. August 2026, 20:00 Uhr

    AUSSTELLUNGSDAUER: 24.07.2026 bis 31.08.2026